Am Morgen des 4. November gegen 04:30 Uhr haben russische Truppen einen Angriff mit einer Drohne mit Jetantrieb auf ein Wohngebiet im Rajon Riwne verübt. Infolge des Angriffs erlitt ein Wohnhaus erhebliche Zerstörungen, und ein Personenkraftwagen wurde vollständig vernichtet. Eine 39-jährige lokale Bewohnerin wurde verletzt.

Nach Angaben der Polizei der Oblast Riwne befand sich zum Zeitpunkt des Einschags die gesamte Familie im Haus. Die 39-jährige Frau erlitt Schnittwunden an Hand und Bein – sie wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Ehemann und ihr 15-jähriger Sohn wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Folgen des Einschags und Arbeit der Rettungsdienste
Infolge des Schlags brach im Haus ein Feuer aus, und ein in der Nähe geparkter Renault Scenic brannte völlig aus. Die Feuerwehrleute des Staatlichen Kindernotfalldienstes (DSNS) löschten den Brand schnell.
Am Ort des Geschehens war der Sprengstoffbeseitigungsdienst der Polizei im Einsatz. Fachleute untersuchten das Gebiet, fanden keine nicht explodierten Munitionsteile und stellten die Trümmer der feindlichen Drohne sicher, um Expertisen durchzuführen.
Dokumentation des Kriegsverbrechens und Sicherheitsregeln
Die Ermittler der SBU-Verwaltung in der Oblast Riwne haben unter der Prozessleitung der Oblaststaatsanwaltschaft ein vorbereitendes Ermittlungsverfahren nach Art. 438 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Verstoß gegen die Gesetze und Sitten des Krieges) eingeleitet.
Die Polizei erinnert daran, dass während des Alarms in der Oblast aktiv Luftverteidigungskräfte im Einsatz sind, weshalb gefährliche Munitionsreste auf dem Boden verbleiben können. Die Bürger werden dringend aufgefordert, sich keinen Drohnentrümmern oder unbekannten Gegenständen zu nähern und Funde sofort über den Notruf 102 zu melden.






