Am linken Ufer von Kiew lassen sich Routen für ausgedehnte Spaziergänge finden, die kein Auto oder eine lange Fahrt aus der Stadt erfordern. Eine solche Option ist ein Wanderweg von der U-Bahn-Station Tscherwonyj Chutir durch einen Kiefern-Birken-Wald bis zum Dorf Knjaschytschi in der Hromada Browary.
Dies ist ein linearer Spaziergang, der innerhalb der Hauptstadt beginnt und bereits in der Oblast Kiew endet. Unterwegs weicht die städtische Bebauung Waldwegen, wo man einige Stunden in der Natur verbringen, sich vom Lärm der Stadt erholen und die gewohnte Umgebung wechseln kann.
Die Route lässt sich auf einen halben Tag anlegen. Um nach Kiew zurückzukehren, muss man nicht unbedingt nach einer Mitfahrgelegenheit suchen – von Knjaschytschi aus gibt es eine Busanbindung an die Hauptstadt.
Wo die Route beginnt
Der Startpunkt ist die Gegend um die U-Bahn-Station Tscherwonyj Chutir im Rajon Darnyzja in Kiew. Dies ist ein bequemer Ort für den Start, da er mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Auto erreicht werden kann.
Zu Beginn des Spaziergangs verläuft der Weg in der Nähe der städtischen Bebauung, führt aber allmählich in das Waldgebiet. Der erste Teil der Route ist ein Weg aus Feinkies, auf dem es sich bequem zu Fuß gehen lässt.
Durch den Kiefern-Birken-Wald
Der Hauptteil der Route führt durch das Waldgebiet zwischen Kiew und Knjaschytschi. Hier verwandelt sich die Stadtlandschaft in Kiefern-Birken-Bestände und asphaltierte Straßen in natürliche Feld- und Waldwege.

Der Belag ist uneinheitlich: Nach dem Schotterweg beginnen sandige Waldwege, und auf einzelnen Abschnitten gibt es losen Sand. Nennenswerte Anstiege gibt es nicht, weshalb sich die Route für gemütliches Gehen eignet. Man kann hier auch joggen, sofern der Zustand des Untergrunds es zulässt.
Zu verschiedenen Jahreszeiten hat der Wald seinen eigenen Charakter. Im Frühling ist es hier angenehm, das Erwachen der Natur zu beobachten, im Sommer spenden die Bäume Schatten, und im Herbst lockt der Spaziergang durch die Kombination aus dem Grün von Nadelbäumen und dem bunten Laub der Birken.
Besonders schön ist es, sich bei trockenem Wetter dorthin auf den Weg zu machen, wenn die Waldwege nach dem Regen nicht aufgeweicht sind. Nach Niederschlägen können einzelne Abschnitte unbequem zu begehen sein, und auf den sandigen Teilstücken muss man mehr Kraft aufwenden.
Ende der Route in Knjaschytschi
Der Endpunkt des Spaziergangs ist das Dorf Knjaschytschi in der Hromada Browary. Nach dem Waldstück gelangt man zur bäuerlichen Bebauung und kann die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.
Eine Möglichkeit für die Rückfahrt ist der Vorortbus Nr. 730, der Knjaschytschi mit der U-Bahn-Station Lisowa in Kiew verbindet. Das Vorhandensein dieser Verbindung wird vom Verkehrsdienst EasyWay bestätigt.


Autor: Andrii Kosenko
Was man mitnehmen sollte
Obwohl die Route keine schwierigen Anstiege aufweist, handelt es sich um einen langen Spaziergang auf natürlichen Wegen, weshalb man sich darauf vorbereiten sollte.
Es wird empfohlen, mitzunehmen:
- bequemes, geschlossenes Schuhwerk mit rutschfester Sohle;
- Trinkwasser und einen kleinen Snack;
- ein aufgeladenes Telefon mit heruntergeladener Landkarte der Umgebung;
- Zeckenmittel;
- wettergerechte Kleidung.
Im Waldgebiet sollte man nicht mit Geschäften oder Cafés rechnen, daher ist es besser, Wasser und Essen im Voraus zu besorgen.
Für wen der Spaziergang geeignet ist
Die Route von Tscherwonyj Chutir nach Knjaschytschi ist eine Option für diejenigen, die ein paar Stunden in der Natur verbringen möchten, ohne weit von der Hauptstadt wegzufahren.
Sie kann für Wanderer, Läufer, Fotografen und diejenigen von Interesse sein, die die Waldumgebung von Kiew erkunden. Dank des Fehlens nennenswerter Höhenunterschiede erfordert die Route keine spezielle touristische Vorbereitung, obwohl ihre Gesamtlänge die Berücksichtigung der eigenen körperlichen Verfassung erfordert.
Es ist besser, den Spaziergang für die helle Tageszeit zu planen und genügend Zeit für den Weg zur Haltestelle in Knjaschytschi einzuplanen.